Prachtvolle Neuausgabe im 100. Todesjahr des berühmten deutschen Tiermalers, Sachbuchautors und Jagdschriftstellers Otto Grashey (1833-1912)

Vor 100 Jahren starb in München Otto Grashey, einer der bedeutendsten deutschen Tiermaler und Jagdbuchverfasser. Aus diesem Anlaß präsentieren wir als Jahrhundertausgabe sein “Praktisches Handbuch für Jäger” von 1894 als hochwertigen Hardcoverband im Schuber.

Das einmalige Buch stellt eines der zuverlässigsten und schönsten Nachschlagewerke für das gesamte Waidwerk des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts dar.

Bildtafel aus dem Praktischen Handbuch für Jäger

Bildtafel aus dem Praktischen Handbuch für Jäger

Als passionierter Jäger und leidenschaftlicher Maler begann Otto Grashey (1833-1912) frühzeitig Jagdszenen und Tierbilder zu malen. Neben dem Praktischen Handbuch für Jäger gab er 1896 den beliebten Hubertuskalender heraus.

Von 1878 bis 1908 war Otto Grashey Redakteur der renommierten Zeitschrift Der deutsche Jäger – Illustrierte Süddeutsche Jagdzeitung. Offizialorgan der bayerischen Jagdschutz-Vereine sowie der Delegierten-Commission.

Sein Hauptwerk bildete aber sein Praktisches Handbuch für Jäger, das er „Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzregenten Luitpold von Bayern in tiefster Ehrfurcht“ widmete.

Die vollständige Erstausgabe des monumentalen Werkes umfaßt 616 Seiten, ist mit 144 Textillustrationen und 44 ganzseitigen, wunderschönen Farbtafeln ausgestattet. Die Illustrationen und ein Teil der Tafeln wurden von Otto Grashey selbst geschaffen. Andere Tafeln stammen von dem berühmten Tiermaler August Specht.

Bildtafel aus dem Praktischen Handbuch für Jäger

Bildtafel aus dem Praktischen Handbuch für Jäger

Das einmalige Standardwerk erscheint als hochwertiger Hardcoverband. Eine robuste Fadenbindung verschafft dem Handbuch eine komfortable Nutzbarkeit. Zusätzlich schützt ein fester, farbig strukturierter Schuber das Werk vor äußeren Beschädigungen und verleiht ihm eine besondere Würde. Ein Leseband dient als praktischer Helfer beim Studium des Handbuches oder beim Betrachten der farbenprächtigen Bilder. Als Druckschrift wurde eine Frakturschrift (alte deutsche Schrift) verwendet.

Otto Grasheys Praktisches Handbuch für Jägerkann im Rahmen einer Subskription vorbestellt werden. Der Vorbestellungspreis liegt bei 48 Euro. Die Subskriptionsfrist endet am 30. Juni 2012.

Bildtafel aus dem Praktischen Handbuch für Jäger

Bildtafel aus dem Praktischen Handbuch für Jäger

Bildtafel aus dem Praktischen Handbuch für Jäger

Bildtafel aus dem Praktischen Handbuch für Jäger


Thüringens Innenminister Jörg Geibert am Stand des Verlags Kirchschlager auf der Leipziger Buchmesse 2012

Schon oft fanden Thüringer Bundes-, Landes- und Kommunalpolitiker auf Buchmessen zu unserem Stand. Umso erfreuter waren wir, daß es in diesem Jahr kein Geringerer als der Herr Innenminister Jörg Geibert (CDU) war. Den Herrn Minister interessierten neben unseren kriminalhistorischen Sachbüchern besonders die hochwertigen Bücher im Schuber. Ganz oben stand unser Kochbuch der Johanne Leonhard in seiner Gunst, denn der Herr Minister ist ein Hobbykoch!

Verlagskollege Helmut Stadeler, Gabriele Kirchschlager, Innenminister Jörg Geiber

Verlagskollege Helmut Stadeler, Gabriele Kirchschlager, Innenminister Jörg Geibert und Michael Kirchschlager im Gespräch über die zahlreichen Zubereitungsarten des Originalen Thüringer Kloßes. Hierbei verriet der Herr Innenminister, daß er sich erst kürzlich eine Handreibe zugelegt hat. "Von Hand ist von Hand" versicherte auch Verlagskollege Helmut Stadeler. Meine Mutter, eine erfahrene "Kloßfrau", stimmte den Herren uneingeschränkt zu.

Wir hoffen, dem Herrn Innenminister gelingt das Nachkochen der Original Thüringer (also rohen) Kartoffelklöße und sagen ihm hiermit ein herzliches Dankeschön für seinen Besuch.

Eduard Fritze: Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten aus alter und neuer Zeit mit 45 Tafeln, 1892

Im Jahre 1892 widmete der Meininger Architekt und Baurat Eduard Fritze sein Werk „Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten aus alter und neuer Zeit mit 45 Tafeln“ dem Hennebergischen Altertumsforschenden Verein anläßlich der Feierlichkeiten seines 60. Jahrestages. Am 11. März 1990 wurde er in Meiningen als Hennebergisch-Fränkischer Geschichtsverein e.V. (HFG) wiedergegründet.

Eduard Fritze: Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten, 1894

Eduard Fritze: Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten, 1894

Der Architekt, Baumeister, Politiker und Autor Eduard Fritze wurde am 22. November 1849 in Veilsdorf im Herzogtum Sachsen-Meiningen geboren. Nach seiner Maurerlehre und der Kriegsteilnahme 1870/71 studierte er an der Bauakademie in Berlin, wo er seine Baumeisterprüfung ablegte. Später wurde er Baurat im Hofbauamt Meiningen, ab 1895 Oberbaurat. 1894 wählte man ihn zum Direktor des „Hennebergisch Altertumsforschenden Vereins“ (HAV), für den er 1895 das Henneberger Haus als Domizil errichten ließ. Neben seinem Vereinsvorsitz war Eduard Fritze auch als Politiker aktiv (Landtagspräsident, Staatsrat). 1911 wurde er neben zahlreichen anderen Ehrungen zum Ehrenbürger der Stadt Meiningen ernannt. Seit 1999 erinnert eine Gedenktafel am Hotel „Sächsischer Hof“ an ihn und sein Werk. Eduard Fritze war verheiratet und hatte zwei Söhne. Er starb am 17. August 1926 in Würzburg.

Zur limitierten Ausgabe: Das Werk erschien 1892 als lose Tafelsammlung in einer Mappe nebst einem Begleitheftchen von 22 Seiten und einem eingelegten Widmungsblatt. Unser Exemplar weist darüberhinaus eine sehr schöne handschriftliche Widmung auf. „Emma C. Kellog. Chicago. U.S.A. Rittergut Bockstadt, bei Eisfeld, Germany. November 1892. Freiherr von Münchhausen.“ Anfang 2011 konnte ich das seltene Exemplar aus einer amerikanischen Privatsammlung ersteigern.

Unsere Ausgabe wird als stabile Hardcoverausgabe in Fadenheftung mit rotem Leseband erscheinen. Das Werk wird zudem durch einen hochwertigen graustrukturierten Schuber geschützt. Bedingt durch seine Limitierung empfiehlt sich eine Vorbestellung. Es ist besonders für Architekten, Denkmalpfleger, Zimmerer und allen an der Geschichte des Henneberger Landes Interessierte geeignet. Die Texte wurden in Frakturschrift (gebrochene Schrift) gedruckt.

Zum Inhalt: Das Buch beschreibt in einem 22seitigen Begleitheftchen Fachwerkbauten und Handwerkstechniken aus dem althennebergischen Gebiet. Auf 45 s/w Tafeln dokumentierte der Autor herausragende Baudenkmale, wie z. B. die Kirchen in Hessberg, Henneberg, Milz, Stedtlingen, die Kemenate zu Schwallungen, Wohnhäuser in Wernshausen, Themar, Simmershausen, Walldorf (Rotes Haus), Schleusingen, Meiningen, Veilsdorf, die Dorfstraßen von Gleichamberg, Eicha und Dingsleben, die Widmarkt in Vacha, das Ritterhaus der Wartburg, Rathaus und Damenstift von Wasungen, das Rathaus von Heinrichs, das Amtsgericht Heldburg oder die Superintendentur in Eisfeld. Auf gesonderten Tafeln werden zudem Details der „Holzausbildung“ dokumentiert, wie Balkenschluß, Eck- und Wandpfosten, Haustüren, Richtnägel.

Wie kann ich das Buch bestellen?

Das Buch kann im Rahmen einer Subskription vorbestellt werden. Die Vorbestellungsfrist endet am 1. Mai 2012. Sie können sich in eine Subskriptionsliste eintragen (vgl. BESTELLURKUNDE), die am Ende des Bandes abgedruckt wird. Der Subskriptionspreis beträgt 28 Euro. Nach Ende der Vorbestellungsfrist erhalten Sie von uns eine Rechnung. Mit Begleichung des Rechungsbetrages werden Sie automatisch in die Subskriptionsliste aufgenommen. Anfang Juli 2012 erhalten Sie Ihr Exemplar porto- und versandfrei von uns zugeschickt. Der gebundene Ladenpreis beträgt bei Erscheinen des Buches 38 Euro.

Otto Grashey – Praktisches Handbuch für Jäger, 1894

Mit großer Freude möchte ich Ihnen ein weiteres, einmaliges Werk deutscher Buchkunst vorstellen, welches in unserer Reihe “Schöne Bücher im Schuber” im Herbst 2012 erscheint:

Otto Grashey – Praktisches Handbuch für Jäger, 1894

Praktisches Handbuch für Jäger

Praktisches Handbuch für Jäger

Das Praktische Handbuch für Jägervon Otto Grashey aus dem Jahre 1894 stellt eines der zuverlässigsten und schönsten Nachschlagewerke für das gesamte Waidwerk des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts dar.

Es umfaßt 616 Seiten mit jagdbiologischen und jagdzoologischen Ausführungen, umfangreichen Hinweisen und Regeln zur praktischen Jagdausübung insbesondere beim Einsatz von Jagdhunden und dem Führen von Jagdwaffen.

Das monumentale Werk ist mit 144 Textillustrationen und 44 ganzseitigen, wunderschönen Farbtafeln ausgestattet. Die Textillustrationen und ein Teil der Tafeln wurden von Otto Grashey selbst geschaffen. Andere Tafeln stammen von dem Tiermaler August Specht (geboren 1849 in Lauffen am Neckar, gestorben 1923 in Stuttgart). Bekannt wurde August Specht durch “Specht’s Tierbilder-Buch” und seine Illustrationen für die “Gartenlaube”.

Das Nachwort zu unserer Ausgabe verfaßte der Jagdfreund und Forsthistoriker Michael Kolbe aus Arnstadt.

Otto Grashey (geboren 1833 in Günzberg, gestorben 1912 in München) war schon frühzeitig von der Jagd angetan. Als passionierter Jäger und leidenschaftlicher Maler begann er frühzeitig Jagdszenen und Tierbilder zu malen. Neben seiner künstlerischen Tätigkeit als Jagd- und Tiermaler begann seine schriftstellerische Arbeit. Neben dem „Praktischen Handbuch für Jäger“ gab er 1896 den beliebten „Hubertuskalender“ heraus. Von 1878 bis 1908 war Otto Grashey Redakteur der renommierten Zeitschrift „Der deutsche Jäger – Illustrierte Süddeutsche Jagdzeitung. Offizialorgan der bayerischen Jagdschutz-Vereine sowie der Delegierten-Commission“. Hier veröffentlichte er selbst Aufsätze und Beiträge zum Einsatz von Jagdhunden, als treue Begleiter des Jägers. Seine Meisterzeichnungen in Öl sind bei Sammlern und Jagdfreunden heute mehr als begehrt und erzielen bei Auktionen stattliche Preise.

Sein Hauptwerk bildete aber sein „Praktisches Handbuch für Jäger“, das er „Seiner Königlichen Hoheit dem Prinzregenten Luitpold von Bayern in tiefster Ehrfurcht“ widmete.

Otto Grashey gliederte sein Werk in vier Hauptkapitel: I. Einleitung, II. Jagdkenntnis, III. Jagdhunde“ und IV. Jagdwaffen.

Im Anhang finden sich ein Sachregister und ein Verzeichnis der Schußzeiten des Wildes in allen Ländern Deutschlands des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Die übersichtliche Gliederung erleichtert dem Leser und Jagdfreund das Kennenlernen der beschriebenen Wildarten. Dies wird durch die zahlreichen Abbildungen und detailgetreuen Tafeln bestens unterstützt.

Das einmalige Standardwerk diente als hervorragendes Lehrbuch und Anschauungsmaterial für angehende und praktizierende Jäger.

Sein Werk ist schlicht und einfach, für jeden Jäger und Jagdfreund aber auch Naturliebhaber leicht verständlich gehalten. Es ist so aufgebaut, daß sich jeder Leser in den einzelnen Kapiteln und zu einzelnen Fragen der Jagdausübung ohne Schwierigkeiten zurechtfindet.

Das limitierte „Praktische Handbuch für Jäger“ von Otto Grashey erscheint als hochwertiger Hardcoverband. Wir drucken auf FocusArt Cream-Papier (elfenbein) der Firma Schneidersöhne. Unser Papier stammt aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern und anderen kontrollierten Herkünften. Es wurde FSC zertifiziert. Eine robuste Fadenbindung verschafft dem exklusiven Werk eine komfortable Nutzbarkeit. Zusätzlich schützt ein fester, farbig strukturierter Schuber das Werk vor äußeren Beschädigungen und verleiht ihm eine besondere Würde. Ein Leseband dient als praktischer Helfer beim Studium des Handbuches oder beim Betrachten der wunderbaren Illustrationen.

Otto Grasheys Werk kann im Rahmen einer Subskription vorbestellt werden. Die Vorbestellungsfrist endet am 20. Juni 2012. Sie können sich in eine Subskriptionsliste eintragen (vgl. BESTELLURKUNDE), die am Ende des Bandes abgedruckt wird. Eine Bestellung kann nur direkt beim Verlag Kirchschlager erfolgen.

Der Subskriptionspreis beträgt 48 Euro.

Lassen Sie sich dieses wunderschöne Werk nicht entgehen! Mit Eingang Ihrer BESTELLURKUNDE erhalten Sie von uns eine Rechnung. Mit Begleichung des Rechnungsbetrages werden Sie automatisch in die Subskriptionsliste aufgenommen. Die Auslieferung der vorbestellten Exemplare erfolgt ab Anfang Oktober 2012. Sie erhalten Ihr Exemplar porto- und versandfrei sicher geschützt verpackt von uns zugeschickt. Der gebundene Ladenpreis beträgt bei Erscheinen des Buches 98 Euro. Es wird nur begrenzt über den Buchhandel vertrieben.

 

Das Thüringer Koch- und Backbuch der Johanne Leonhard aus Arnstadt (1842)

Seit Dezember 2010 befindet sich ein kulturgeschichtlich höchst interessantes Kochbuch im Besitz der Familie Sabine und Jörg Becker, Holzhausen. Sabine Becker führt das Gast- und Logierhaus „Goldene Henne“, welches auf eine über 400jährige Tradition und Geschichte zurückblicken kann.

Das Original-Kochbuch (“Koch Buch. v J. Leonhard. 1842.”), das im Verlag Kirchschlager als kommentierter Hardcover im Schuber in einer limitierten Ausgabe erschien, ist ein fadengeheftetes zweibündiges Koch- und Backbuch in braunem Halbleder und braunem, strukturiertem und gemustertem Pappband und hat insgesamt 154 Seiten. Man kann davon ausgehen, daß Johanne Leonhard die Masse der Rezepte selbst in ihr Kochbuch eingeschrieben hat. Andere Handschriften verweisen auf zeitnahe, aber auch deutlich spätere Schreiberinnen.

Das Kochbuch besitzt, wie alle handschriftlichen Kochbücher, viele charakteristische Eigenheiten. Über die Verfasserin des Kochbuches, Johanne Henriette Leonhard (1821 bis 1855), wissen wir bis auf einige genealogische Angaben aus Arnstädter Kirchenbüchern der Evangelisch-lutherischen Gemeinde wenig. Sie selbst autorisiert ihr Kochbuch auf dem Bucheinband mit „J. Leonhard“.

Ihr vollständiger Name lautet Johanne Henriette Leonhard, geborene Trincks/ Trinks. Sie wurde am 13. Mai 1821 geboren starb am 14. November 1855. Johanne Leonhard gebar acht Kinder, was damals nicht ungewöhnlich war. Die Leonhard(t)s dürften zum mittleren Bürgertum gezählt haben, worauf auch die Namen aus ihrem Umkreis im Kochbuch hindeuten (Frau Rätin Schubert, Frau Diakonin Umbreit, Gastwirt Lämmerhirt, Madam Lucas, Madame John usw.). Ein Ökonom war ein Landwirt, das erklärt auch die Möglichkeit, verschwenderisch mit Butter, Mehl und Milch umgehen zu können.

Das handschriftliche Koch- und Backbuch der Johanne Leonhard reflektiert sicher nicht die gesamte Breite der Koch- und Backkünste der Verfasserin, worauf z. B. das Fehlen zahlreicher Geflügel-, Wild-, Fisch-, und anderer Fleischspeisen hindeutet. Die Backrezepte sind eindeutig in der Überzahl. In der Familie des Fleischhauermeisters Trincks dürften Fleischgerichte an der Tagesordnung gewesen sein.

Von besonderem Interesse sind die namentlichen Angaben zu einzelnen Rezepten, die kultur-, sozial- und gesellschaftsgeschichtliche Einblicke gewähren. Madam John, die Mutter oder die Tante, unserer Schriftstellerin Eugenie John-Marlitt steuerte ein Rezept für Leipziger Kuchen bei. Zudem überliefert sie das bisher zwei der ältesten Rezepte für Original Thüringer Klöße in einem thüringischen Kochbuch!

199. Rohe Kartoffelklöße

2 Metzen (zirka 7 Kg) Kartoffeln geschält gerieben und tüchtig gewässert dann das Mehl etwas beseitiget von 6 Nößel (3 Liter) Milch Brei (Griesmilch) gemacht von ¼ Pfund Gries den Schab damit gebrüht ¾ Pfund Speck 18 Pfennige Semmel (nach Bedarf abschätzen) darin gerößtet und in jeden Kloß die Semmel inwendig hinein gedrückt dann in wallendes Waßer gethan und eine halbe Stunde gekocht (ziehen lassen). Der Schab muß aber hübsch ausgepreßt werden.

200. Rohe Kartoffelklöße

1 Metze große Kartoffeln, geschält gerieben und tüchtig gewässert das Mehl etwas rausgewaschen. Von 3 Nösel Milch Brei gemacht für 1 Pfennig Gries den Schab damit gebrüht ¼ Pfund Speck 12 Pfennige Semmel darin geröstet. Die Klöße ins wallende Wasser gethan und eine halbe Stunde gekocht. Auf diese Masse bekommt man 10 große Klöße.

Johanne Leonhard hat ihr Koch- und Backbuch für den persönlichen Bedarf angelegt. Sie hatte nie im Sinn, ein professionell gegliedertes Kochbuch zu verfassen, vielmehr wollte sie das kleine Büchlein als wertvolle Gedankenstütze nutzen. Freuen wir uns, daß ihr Kochbuch von 1842 die Zeiten unbeschadet überstanden hat und freuen wir uns, daß sie uns so schöne Rezepte überliefert hat! Die bearbeitete Ausgabe kostet 18 Euro und kann im Arnstädter Buchhandel oder bei www.verlag-kirchschlager.de erworben werden.

KAUFMÖGLICHKEITEN

Aufgrund der besonders hohen Güte und der Stückzahlbegrenzung unserer Bücher im Schuber geben wir die wenigen freien Exemplare (die nicht per Subskription verkauft werden) nur direkt an unsere geschätzte Kundschaft ab.

Am schnellsten erhalten Sie Ihre Bücher porto- und versandkostenfrei nach Begleichung der Rechnung (Vorkasse) über unsere Internetseite www.verlag-kirchschlager.de (Shop). Noch schneller geht es über unseren Shop bei Amazon.de (hier erfolgt allerdings eine Berechnung des Versands mit 3 Euro). In einigen Ausnahmefällen werden besonders ausgewählte Buchhandlungen mit Exemplaren beliefert. So ist das “Thüringer Koch- und Backbuch der Johanne Leonhard” in einigen Buchhandlungen Thüringens (Auswahl: Arnstädter Buchhandlung, Buchhandlung Zum Pfau Arnstadt, Buchhandlung Peterknecht Erfurt, Buchhandlung Hugendubel Erfurt, Buchhandlung Hoffmann Weimar, Buchhandlung Thalia Weimar, Eckermann Buchhandlung Weimar, Buchhandlung Der Buchladen Apolda, Buchhandlung Grimm Ilmenau) gelistet.

Die “Fränkisch-thüringischen (althennebergischen) Holzbauten aus neuer und alter Zeit” von Baurat Eduard Fritze können nach Erscheinen Ende Juli 2012 in der Meininger Buchhandlung Lohmann bezogen werden.

Die “Schwarzburger Practica” des Adam Ries von 1555 (ein Faksimile nebst Kommentarband im Schuber) ist nicht mehr lieferbar.

KONTAKTDATEN

Geschätzte Bücherfreunde! Bei Nachfragen, Anregungen oder Wünschen stehe ich Ihnen sehr gern jederzeit per Email zur Verfügung (Email: info@verlag-kirchschlager.de). Da ich oft unterwegs bin, könnte sich eine telefonische Kontaktaufnahme als sehr schwierig erweisen. Dennoch können Sie es gern unter der Telefonnummer 03628 / 44049 versuchen. In dringenden Fällen bin ich per Funktelefon erreichbar (0171 / 3706974).

Natürlich können Sie uns auch gern schreiben! Unsere Verlagsanschrift lautet:

Verlag Kirchschlager / 99310 Arnstadt / Ritterstraße 13

www.verlag-kirchschlager.de

Unsere Vertriebsabteilung steht Ihnen ebenfalls jederzeit als Ansprechpartner zur verfügung.

Gabriele Kirchschlager / 39439 Güsten / Siechstal 31

Telefon: 039262 / 60259

 

Thüringer Koch- und Backbuch der Johanne Leonhard. Eine Rezension von Eskalina

Grundlage dieses Büchleins ist ein handgeschriebenes Kochbuch, das Jörg und Sabine Becker aus Arnstadt aus Privatbesitz kauften. Mit dem Druck dieses Buches wollten sie ein bibliophiles Unikat der Öffentlichkeit zugänglich machen. Zusammen mit dem Diplom-Historiker Michael Kirchschlager entschieden sie sich für eine Buchstaben- und zeichengetreue Wiedergabe des Textes, damit das Ganze unverfälscht zu einem Zeugnis deutscher Schrift und Sprache werden sollte. Weiterlesen