Oberbaurat Dr. Eduard Fritze (1849-1926) – Straßen- und Wasserbaumeister, Architekt, Bauforscher, Denkmalpfleger, Vorsitzender des Hennebergisch Altertumsforschenden Vereins, nationalliberaler Politiker

Das Werk des Meininger Architekten und Baurates Eduard Fritze erschien als lose Tafelsammlung in einer Mappe nebst einem Begleitheftchen und einem eingelegten Widmungsblatt. Er widmete sein Werk „Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten aus alter und neuer Zeit mit 45 Tafeln“ dem Hennebergischen Altertumsforschenden Verein (HAV) anläßlich der Feierlichkeiten seines 60. Jahrestages im Jahre 1892 widmete. Der HAV wurde am 11. März 1990 in Meiningen als Hennebergisch-Fränkischer Geschichtsverein e.V. (HFG) wiedergegründet. Unser Exemplar weist darüberhinaus eine sehr schöne handschriftliche Widmung auf. „Emma C. Kellog. Chicago. U.S.A. Rittergut Bockstadt, bei Eisfeld, Germany. November 1892. Freiherr von Münchhausen.“ Das Buch beschreibt in einem 22seitigen Begleitheftchen Fachwerkbauten und Handwerkstechniken aus dem althennebergischen Gebiet. Auf 45 s/w Tafeln dokumentierte der Autor herausragende Baudenkmale, wie z. B. die Kirchen in Hessberg, Henneberg, Milz, Stedtlingen, die Kemenate zu Schwallungen, Wohnhäuser in Wernshausen, Themar, Simmershausen, Walldorf (Rotes Haus), Schleusingen, Meiningen, Veilsdorf, die Dorfstraßen von Gleichamberg, Eicha und Dingsleben, die Widmarkt in Vacha, das Ritterhaus der Wartburg, Rathaus und Damenstift von Wasungen, das Rathaus von Heinrichs, das Amtsgericht Heldburg oder die Superintendentur in Eisfeld. Auf gesonderten Tafeln werden zudem Details der „Holzausbildung“ dokumentiert, wie Balkenschluß, Eck- und Wandpfosten, Haustüren, Richtnägel.  Weiterlesen

Bücher im Schuber – mittlerweile Sammlerstücke

Mit großer Freude kann ich am Ende des Jahres 2014 mitteilen, daß fast alle unsere Bücher im Schuber bis auf wenige Exemplare vergriffen sind. Herzlichen Dank sagt Ihre Familie Kirchschlager!

Einige Exemplare – also reine Liebhaberstücke – bieten wir nur noch über unsere verlagseigenen Internetshops bei www.verlag-kirchschlager.de oder www.amazon.de an.

Als nächstes Buch im Schuber ist die Festschrift zur 750 Jahrfeier zum Stadtrecht von Arnstadt in Thüringen geplant. Wir informieren Sie rechtzeitig über das Subskriptionsverfahren und die limitierte Auflagenhöhe.

Heinz Stade (Erfurt) – Nützlich auch zum bevorstehenden Denkmaltag: Der Neudruck eines 120 Jahre alten großformatigen Bandes zum hiesigen Fachwerkbau

Wertvoll ob seines teilweise verblüffend aktuellen Inhalts, edel als großformatiges Buch im Schuber, so lässt sich aufs Kürzeste zusammenfassen, was der kleine, jüngst mit einem Preis der Stiftung Deutsche Schrift ausgezeichnete Arnstädter Verlag mit diesem Neudruck des vor 120 Jahren erschienenen Bandes über althennebergische Holzbauten vorlegt. Dass er damit das Thema „Holz“ des Denkmaltages am kommenden Sonntag (9. September) attraktiv bereichert, dürfte Zufall sein; hingegen kein solcher ist es, dass der für diese Sparte von Regionalia bisher nicht bekannte Verleger Michael Kirchschlager dieses Buch quasi machen musste: Zusammen mit seiner Frau ist er seit Jahren Eigentümer eines Denkmals, einer Kemenate. Als Bauherr auch praktisch an diesem Objekt zu Werke gehend, wurde ihm als hilfreiches Fachbuch das 1892 vom Meininger Baurat Eduard Fritze verfasste Werk zu Holzbauten empfohlen. Wieder einmal erwies sich, dass auch Bücher ihre spannende Geschichte haben können. Das originale Buch war nirgendwo aufzutreiben. Erst die Versteigerung eines Privathaushaltes in den USA brachte ein 1892 von Bockstadt in Südthüringen nach Chicago verschenktes Exemplar ans Tageslicht – und alsbald zurück ins thüringische Arnstadt. Schon beim ersten Durchblättern wurde dem Bauherrn klar, dass da auch der Verleger in ihm zum Zuge kommen wird. Der auf 499 Exemplare limitierte Neudruck ist das Fachleuten wie Laien wärmstens zu empfehlenswerte Resultat. Weiterlesen

Eduard Fritze: Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten aus alter und neuer Zeit mit 45 Tafeln, 1892

Im Jahre 1892 widmete der Meininger Architekt und Baurat Eduard Fritze sein Werk „Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten aus alter und neuer Zeit mit 45 Tafeln“ dem Hennebergischen Altertumsforschenden Verein anläßlich der Feierlichkeiten seines 60. Jahrestages. Am 11. März 1990 wurde er in Meiningen als Hennebergisch-Fränkischer Geschichtsverein e.V. (HFG) wiedergegründet.

Eduard Fritze: Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten, 1894

Eduard Fritze: Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten, 1894

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