Eduard Fritze: Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten aus alter und neuer Zeit mit 45 Tafeln, 1892

Im Jahre 1892 widmete der Meininger Architekt und Baurat Eduard Fritze sein Werk „Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten aus alter und neuer Zeit mit 45 Tafeln“ dem Hennebergischen Altertumsforschenden Verein anläßlich der Feierlichkeiten seines 60. Jahrestages. Am 11. März 1990 wurde er in Meiningen als Hennebergisch-Fränkischer Geschichtsverein e.V. (HFG) wiedergegründet.

Eduard Fritze: Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten, 1894

Eduard Fritze: Fränkisch-Thüringische (althennebergische) Holzbauten, 1894

Der Architekt, Baumeister, Politiker und Autor Eduard Fritze wurde am 22. November 1849 in Veilsdorf im Herzogtum Sachsen-Meiningen geboren. Nach seiner Maurerlehre und der Kriegsteilnahme 1870/71 studierte er an der Bauakademie in Berlin, wo er seine Baumeisterprüfung ablegte. Später wurde er Baurat im Hofbauamt Meiningen, ab 1895 Oberbaurat. 1894 wählte man ihn zum Direktor des „Hennebergisch Altertumsforschenden Vereins“ (HAV), für den er 1895 das Henneberger Haus als Domizil errichten ließ. Neben seinem Vereinsvorsitz war Eduard Fritze auch als Politiker aktiv (Landtagspräsident, Staatsrat). 1911 wurde er neben zahlreichen anderen Ehrungen zum Ehrenbürger der Stadt Meiningen ernannt. Seit 1999 erinnert eine Gedenktafel am Hotel „Sächsischer Hof“ an ihn und sein Werk. Eduard Fritze war verheiratet und hatte zwei Söhne. Er starb am 17. August 1926 in Würzburg.

Zur limitierten Ausgabe: Das Werk erschien 1892 als lose Tafelsammlung in einer Mappe nebst einem Begleitheftchen von 22 Seiten und einem eingelegten Widmungsblatt. Unser Exemplar weist darüberhinaus eine sehr schöne handschriftliche Widmung auf. „Emma C. Kellog. Chicago. U.S.A. Rittergut Bockstadt, bei Eisfeld, Germany. November 1892. Freiherr von Münchhausen.“ Anfang 2011 konnte ich das seltene Exemplar aus einer amerikanischen Privatsammlung ersteigern.

Unsere Ausgabe wird als stabile Hardcoverausgabe in Fadenheftung mit rotem Leseband erscheinen. Das Werk wird zudem durch einen hochwertigen graustrukturierten Schuber geschützt. Bedingt durch seine Limitierung empfiehlt sich eine Vorbestellung. Es ist besonders für Architekten, Denkmalpfleger, Zimmerer und allen an der Geschichte des Henneberger Landes Interessierte geeignet. Die Texte wurden in Frakturschrift (gebrochene Schrift) gedruckt.

Zum Inhalt: Das Buch beschreibt in einem 22seitigen Begleitheftchen Fachwerkbauten und Handwerkstechniken aus dem althennebergischen Gebiet. Auf 45 s/w Tafeln dokumentierte der Autor herausragende Baudenkmale, wie z. B. die Kirchen in Hessberg, Henneberg, Milz, Stedtlingen, die Kemenate zu Schwallungen, Wohnhäuser in Wernshausen, Themar, Simmershausen, Walldorf (Rotes Haus), Schleusingen, Meiningen, Veilsdorf, die Dorfstraßen von Gleichamberg, Eicha und Dingsleben, die Widmarkt in Vacha, das Ritterhaus der Wartburg, Rathaus und Damenstift von Wasungen, das Rathaus von Heinrichs, das Amtsgericht Heldburg oder die Superintendentur in Eisfeld. Auf gesonderten Tafeln werden zudem Details der „Holzausbildung“ dokumentiert, wie Balkenschluß, Eck- und Wandpfosten, Haustüren, Richtnägel.

Wie kann ich das Buch bestellen?

Das Buch kann im Rahmen einer Subskription vorbestellt werden. Die Vorbestellungsfrist endet am 1. Mai 2012. Sie können sich in eine Subskriptionsliste eintragen (vgl. BESTELLURKUNDE), die am Ende des Bandes abgedruckt wird. Der Subskriptionspreis beträgt 28 Euro. Nach Ende der Vorbestellungsfrist erhalten Sie von uns eine Rechnung. Mit Begleichung des Rechungsbetrages werden Sie automatisch in die Subskriptionsliste aufgenommen. Anfang Juli 2012 erhalten Sie Ihr Exemplar porto- und versandfrei von uns zugeschickt. Der gebundene Ladenpreis beträgt bei Erscheinen des Buches 38 Euro.

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